Seit
der Reformation der Stadt
(1530) ist sie die Ratskirche und der städtische Gegenpol zum
katholischen Dom.
Als
Augustiner Chorherrenstift
wurde sie 1029 gegründet.
Das
romanisch-gotische
Erscheinungsbild stammt aus dem Jahre 1338.
Der
öffentlich zugängliche Turm ist der höchste Aussichtspunkt Mindens.
Seit 1773 prägt er nach einem Blitzschlag nur noch als Restturm die
Stadtsilhouette mit.
Wertvollste kunsthistorische
Kostbarkeiten gehören zur Ausstattung der Kirche.
Seit fast einem
Jahrtausend ist die St. Martinikirche ein "gutes Stück Minden".
An
der Uferterrasse der Weser, im Mittelpunkt der über 1200 Jahre alten
Stadt Minden gelegen, ist St. Martini ein Raum, der zur guten Stube der
Stadt Minden gehört.
Die
Stiftung
Die
Stiftung "Baudenkmal Ratskirche St. Martinikirche zu Minden" ist
gegründet worden zum Zwecke der Beschaffung finanzieller Mittel. Diese
werden ausschließlich zur Erhaltung und Unterhaltung sowie Erneuerung
des Baudenkmals einschließlich seiner Kunstschätze und
Ausstattungen eingesetzt.
Sie
ist eine allgemeine
rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts im Sinne des
Stiftungsgesetzes Nordrhein-Westfalens.
Nach
einem Schadenskataster aus dem Jahre 2002 fehlen allein zur
Restaurierung des Außenmauerwerkes und des Daches des Baudenkmals
"Ratskirche St. Martini" 1,7 Millionen Euro. Die Finanzkraft der
Kirchengemeinde reicht bei weitem nicht aus, solch Kostenhöhe
aufzubringen. Dafür wurde die Stiftung gegründet, um langfristig durch
Spenden und Unterstützungen diese Kostenlast durch viele Hände tragbar
zu gestalten und das Baudenkmal der Allgemeinheit zu erhalten.
Der offizielle Gründungsfestakt zur Errichtung der Stiftung fand am
17.11.2006 in der St. Martinikirche statt. Den Erststiftern wurde die
Stiftungsurkunde für Mindens Ratskirche durch einen Vertreter der
Bezirksregierung überreicht. Am Festakt nahmen etliche Persönlichkeiten
des öffentlichen Lebens aus Politik, Kirche, und Wirtschaft und
Verwaltung, wie der Bürgermeister der Stadt, teil.